Wichtiges Update der Dropbox-App für Android 1.1.3 und kleiner

Dropbox-Nutzer, welche unter Android die angebotene Dropbox-App mit der Versionsnummer 1.1.3 und kleiner nutzen, sollten dringend ein Update auf Version 1.1.4 durchführen.

Wie vor kurzem bekannt wurde, erlaubt eine unzureichende Sicherheitseinstellung in der zu dem Programm gehörenden Datei AndroidManifest.xml, dass andere Apps ohne Zutun des Nutzers eine beliebige Datei auf das angemeldete Dropbox-Konto hochladen können. Dies könnte ebenfalls dazu führen, dass ein Hacker die volle Kontrolle über das Dropbox-Konto des Nutzers erhalten könnte.

Ein Update sollte daher kurzfristig über den Android-Market durchgeführt werden.

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(UPDATE) Mozy Home – gute Leistung bei leider nunmehr begrenztem Speicher

Update vom 07.08.2011:

Nach Veröffentlichung meines Eintrages hat Mozy nunmehr tasächlich seine Preisstruktur auch für Anmeldungen über mozy.de geändert. Mozy kostet jetzt für einen Computer und 50 GB Speicherplatz 4,99 € / Monat (bei Buchung eines 1-Jahres-Plans 1 Monat kostenlos, bei einem 2-Jahres-Plan 3 Monate kostenlos). Der Tarif für 3 Computer und 125 GB Speicherplatz (kostenlose Monate wie vor) kostet 8,99 € / Monat. Jeder weitere Computer und auch jede weitere 20 GB Speicherplatz kosten 2,00 € / Monat.

Da Mozy bei größeren Datenmengen daher nunmehr sehr teuer werden kann, lohnt es sich, einen Blick auf Anbieter mit unlimitiertem Speicherangebot zu werfen. In Betracht käme hier m. E. insbesondere Crashplan. Bei kleineren zu sichernden Datenmengen bietet Mozy allerdings nach wie vor gute Leistungen.

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In meinem ersten Blog- Eintrag habe ich bereits über Crashplan als Alternative zu Mozy berichtet. Nunmehr möchte ich noch einmal im Detail auf Mozy eingehen, da ich mit dieser Software bislang eigentlich sehr zufrieden war und mich lediglich die zwischenzeitlich (für Anmeldungen über mozy.com) eingeführte Speicherbegrenzung zum Umdenken gebracht hat.

(noch aktuelle) Preise

Dieser Testbericht richtet sich folglich an diejenigen, die entweder weit von der 50 GB Speichergrenze zu sichernder Daten entfernt sind oder diejenigen, die noch die Gunst der Stunde nutzen und schnell noch eine Anmeldung über mozy.de vornehmen möchten. Denn: Wer jetzt noch einen einjährigen (54,89 €) oder gar zweijährigen Vertrag (104,79 €) abschließt, kann diesen, auch wenn eine mir gegenüber bereits in Aussicht gestellt Speicherbegrenzung im europäischen Raum vorgenommen werden sollte, bis zum Ende des abgeschlossenen Vertrages hin unbegrenzt nutzen. Ansonsten bleibt nur der Tarif mit einer monatliche Zahlung in Höhe von 4,99 €, allerdings dann auf die Gefahr hin, dass kurzfristig auch eine ähnliche Änderung in der europäischen Gebührenstruktur erfolgt. Um MozyHome zunächst einmal zu testen, besteht die Möglichkeit, eine kostenlose Testversion mit einer Speicherkapazität von 2GB zu installieren.

Sicherheit

Mozy sichert die Daten noch vor Übertragung entweder mit einem seitens Mozy vorgegeben 448bit-Blowfish-Schlüssel (wovon m. E. abzuraten ist, s. hier) oder mit einem (vorzugsweise zu wählenden) selbst vorgegebenen 256bit-AES-Schlüssel. Die Übertragung der Daten auf die Mozy-Server erfolgt mit einer 128-bit-SSL-Verbindungsverschlüsselung. Bei Auswahl des eigenen privaten Schlüssels dürfte hier wohl ein angemessene Datensicherheit gegeben sein, auch wenn dadurch derzeit noch bereits beschriebene Einschränkungen (betreffend Mozy App) im Funktionsumfang hinzunehmen sind. Die Daten werden im Übrigen in einem ISO- oder SAS70-zertifiziertem Datencenter gespeichert.

Funktionsumfang

Mozy bietet eine 30-tägige Versionierung und Datendeduplizierungfunktionen, inkrementielle Backups werden auf Block-Level-Ebene durchgeführt (nur neue oder geänderte Dateiabschnitte). Leider findet eine Sicherung nicht, wie beispielsweise bei Crashplan, automatisch nach Bedarf, sondern zu einem festlegbaren Zeitpunkt am Tag oder in der Woche statt. Die Software arbeitet allerdings stets unbemerkt im Hintergrund und kann sogar von der Übertragungsgeschwindigkeit her gedrosselt werden. Ein weiteres sinnvolles Feature, welches ich bei anderen Anbietern bislang leider nicht feststellen konnte, ist die optionale visuelle Kennzeichnung einzelner bereits gesicherter Dateien im Windows Explorer. Die Geschwindigkeit der Datensicherung an sich ist ebenfalls als sehr gut anzusehen.

Datenwiederherstellung

Die Datenwiederherstellung erfolgt über die Mozy-Software an sich, über ein Web-Interface und den Mozy-Restore-Manager (oder direkt via Browser, hier wird allerdings keine direkte Entschlüsselung bei Verwendung eines eigenen Schlüssels unterstützt) oder auch durch Bestellung einer DVD-Wiederherstellung. Eine Komplettwiederherstellung meines gesamten Datenbestandes nach einem Head-Crash funktionierte sehr schnell (über Nacht) und unkompliziert.

Unterstützte Betriebssysteme

Mozy wird angeboten für Windows-PC’s und Macs. Ebenfalls werden eine iPhone-App, sowie eine Android-App angeboten, leider allerdings (noch) mit den bereits in meinem Blog beschriebenen Einschränkungen.

Fazit

Wie bereits oben ausgeführt wird wohl auch eine Begrenzung des Speichers im europäischen Raum in Zukunft vorgenommen werden. Wer mit dieser Unsicherheit leben kann macht mit Mozy mit Sicherheit derzeit nichts falsch. Ansonsten bleibt als Backupvollanbieter als Alternative m. E. nur Crashplan.

Mozy kann hier getestet und heruntergeladen werden.

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Livedrive – trotz umfangreicher Updates Kritikpunkt Verschlüsselung nicht ausgeräumt

Gestern erhielt ich eine Email, in welcher Livedrive umfangreiche Updates seines Online-Backup-Dienstes ankündigte und darüber hinaus eine 25 % Promotion bewarb.

Verbessert wurde die Livedrive Desktop Software (neben Aufwertung der Software an sich mit nunmehriger Unterstützung für Apple Lion und 64bit Macs), es wurden neue Funktionen wie WebDAV und SFTP integriert, gespeicherte Inhalte können auf mobile Geräte wie iPhone, iPad und Android gestreamt werden und auch ein neues Web-Portal wurde eingeführt. Neu ist darüber hinaus (und dies hebt den Dienst tatsächlich von anderen Anbietern ab), dass auch NAS-Geräte mit in die Sicherung einbezogen werden können.

Trotz dieser Updates konnte der von mir bereits in meinem ersten Blog-Beitrag über Livedrive genannte Kritikpunkt Verschlüsselung bislang allerdings nicht ausgeräumt werden. In den FAQ von Livedrive ist zwar immer noch die Rede von Datenzentren mit “military-grade technology” für Verschlüsselung und Speicherung, jedoch besteht nach wie vor offensichtlich nicht die Möglichkeit der Vorgabe eines eigenen Schlüssels, was es erst für Dritte unmöglich machen würde, auf die gesicherten Daten zuzugreifen. Hier besteht aus sicherheitstechnischen Aspekten immer noch erheblicher Verbesserungs- und auch Aufklärungsbedarf.

Das Promotionsangebot, sowie die Änderungen von Livedrive sind hier zu finden.

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Hardwaredefekte machen selbst vor öffentlichen Verwaltungen nicht halt

Soeben bin ich auf einen lesenswerten Artikel gestossen, welcher zeigt, dass hinreichende Datensicherung teilweise selbst in öffentlichen Verwaltungen vernachlässigt wird.

Namentlich es geht um die thüringische Gemeinde Straufhain. Dort hatte man jahrelang die ordnungsgemäße Durchführung der vermeintlich vorgenommenen Datensicherung auf Streamerband nicht überprüft und konnte nach einem Festplattendefekt lediglich auf einen gesicherten Datenbestand aus dem Jahre 2008 zurückgreifen. Lediglich eine (glücklicherweise noch durchführbare, allerdings kostenintensive) Reparatur der Serverfestplatte seitens des Herstellers Seagate konnte verhindern, dass die Verwaltung monatelang mit der händischen Wiederherstellung der Daten beschäftigt gewesen wäre.

Hätte man hier von Anfang an eine doppelte Datensicherungsstrategie genutzt, also neben der Sicherung auf Streamerband beispielsweise Online Datensicherung eingesetzt (natürlich ausreichend geschützt), hätte hierüber ohne grossen Aufwand eine Rekonstruktion der Daten auch bei Versagen (aus welchen Gründen auch immer) der primären Datensicherung  erfolgen können.

Letztlich führt dieser Artikel jedem vor Augen, wie wichtig eine ausreichende (!) Datensicherung ist. Dies gilt umso mehr für Daten, welche nicht so einfach wiederhergestellt werden können, seien es auch “nur” private Erinnerungen in Form von Urlaubsfotos.

Der Artikel ist hier zu finden.

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Strato HiDrive – machen neu integrierte Funktionen TrueCrypt und Backup-Drittanbietersoftware überflüssig?

Im meinem ersten Bericht über Strato HiDrive hatte ich darauf hingewiesen, dass die Backup-Funktionalität von HiDrive stets von einer zu installierenden Drittanbieter-Software (wie beispielsweise Paragon Backup & Recovery Suite SE) abhing.

Nunmehr gibt Strato anlässlich der IFA bekannt, dass neue Funktionen in die HiDrive-Software integriert wurden. Eine davon ist die Synchronisations-Funktion, mit welcher laut Strato nunmehr “ganze Ordner und Verzeichnisstrukturen” rechnerübergreifend gesichert werden können.

Und tatsächlich findet sich in der Strato-Software nunmehr der Punkt “Synchronisation”. In diesem kann nunmehr allerdings lediglich ein (!) Ordner (offensichtlich wohl mit Unterordnern) zur Synchronisation mit HiDrive ausgewählt werden. Der Intervall zur Vornahme der Synchronisation beträgt 60 – 3600 Sekunden. Leider funktionierte die Synchronisations-Funktion trotz unterschiedlicher Konfigurationseinstellungen hier leider nicht, weshalb auch ein Test auf einem TrueCrypt-Laufwerk (was wohl grundsätzlich möglich sein dürfte) nicht durchgeführt werden konnte.

Über Datendeduplizierungs- und Komprimierungs-Funktionen schweigt sich Strato leider aus. Ferner stellt sich die Frage nach Versionierung. Ausserdem bestehen hier mangels einer ebenfalls integrierten Verschlüsselungsfunktion der Daten vor Übertragung (bei Nichtnutzung des TrueCrypt-Laufwerks) Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit (s. hier).

Alles in allem dürfte man daher m. E. aus Backup-Sicht an einer Nutzung von TrueCrypt und einer Backup-Drittanbietersoftware zum jetzigen Zeitpunkt wohl (noch) nicht vorbeikommen.

Die Pressemitteilung von Strato ist hier zu finden. Strato HiDrive kann hier heruntergeladen werden.

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Wuala – interessantes, schnelles Speicherkonzept mit Unsicherheitsfaktoren

Vor einigen Tagen hatte ich bereits die neue LaCie CloudBox vorgestellt. Nunmehr geht es um den Online-Speicher-Dienst Wuala, der ebenfalls von der schweizer Firma LaCie AG entwickelt wurde und auch betrieben wird.

Was ist Wuala? Wie funktioniert Wuala?

Bei Wuala handelt es sich, wie bei Strato HiDrive, um einen Online-Speicher, welcher jedoch zusätzlich (unter anderem) über eine integrierte Backup-Funktion verfügt. Der Backup-Speicher wird in einem dezentral aufgebautem Netzwerk durch andere Wuala-Nutzer zur Verfügung gestellt (Wuala-Cloud), ferner werden eigene Wuala-Server in der Schweiz, Deutschland und Frankreich zur Speicherung betrieben. Laut Wuala findet die Speicherung der Daten sowohl in der Wuala-Cloud, als auch auf den eigenen Servern statt.

Preise

Wuala bietet kostenlos 1 GB Speicherplatz an. Der Speicherplatz kann auf zwei Arten erweitert werden. Zum einen besteht die Möglichkeit, eigenen auf der Festplatte ungenutzten Speicherplatz anderen Wuala-Nutzern zur Verfügung zu stellen (s.o.). Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Computer mindestens 4 Stunden am online ist. Der Speicherplatz, den man dann erhält, hängt von der Online-Zeit und der Menge an bereitgestelltem Speicherplatz ab (die genaue Menge wird in der Wuala-Software angezeigt und errechnet sich aus der prozentualen Online-Zeit in Relation zur Verfügung gestellten Speichermenge). Als zweite Option kann Speicher auch hinzugekauft werden. 10 GB kosten 19,00 €, 25 GB 39,00 €, 50 GB 59 €, 100 GB 99,00 € und 250 GB 229,00 € pro Jahr.

Funktionen und Geschwindigkeit

Wuala fügt sich als Netzlaufwerk nahtlos in den Windows-Explorer ein. Die Konfiguration erfolgt nach der Installation über die Wuala-Software, wo auch Backup- und Synchronisierungsfunktionen, sowie Gruppenfreigabefunktionen festgelegt werden können. Interessiert habe ich mich insbesondere für die Backupfunktionen.

Hier ist zunächst festzustellen, dass Wuala über keine Versionierungsfunktion verfügt, sondern die Dateien lediglich auf aktuellem Stand hält. Gesichert werden nur neue und veränderte Dateien, Datendeduplizierung und -komprimierung wird unterstützt. Von der Häufigkeit her kann sogar bis minütlich gesichert werden.

Im Test mit meinem VDSL-50-Anschluss habe ich gute Datenuploadraten von bis zum 4MBit/s erzielt, durchschnittlich konnte ich mit ca. 2MBit/s hochladen.

Sicherheit und Verfügbarkeit

Da die Daten seitens Wuala also auch bei anderen Wuala-Nutzern (in der Wuala-Cloud) gespeichert werden, besteht natürlich auch (neben einer grundsätzlichen Notwendigkeit im Online-Backup) ein erhebliches Bedürfnis an einer ausreichenden Verschlüsselung.

Nach eigenen Angaben benutzt Wuala zur Verschlüsselung vor Übertragung 128bit AES und 2048-RSA. Die Datenstruktur, in welcher die Schlüssel gespeichert sind, hat Wuala hier offengelegt. Der Code, der die Verschlüsselung an sich betrifft, soll “demnächst” offengelegt werden. Im Rahmen der Verschlüsselung gibt Wuala an, dass jede Datei mit einem anderen Schlüssel verschlüsselt, die Schlüsselliste auf dem Wuala-Server gespeichert und diese wiederum mit dem eigenen Passwort verschlüsselt wird. Es könne also niemand auf die eigenen Dateien zugreifen. Vor dem Hintergrund meines letztens Eintrages stellt sich allerdings die Frage, ob dies den Anforderungen von strikter Trennung von Schlüsseln und Daten gerecht wird.

An dieser Stelle käme für sicherheitsbewusste Nutzer, denen dies nicht ausreicht, m. E. noch ein andere, in meinem Blog bereits genannte Möglichkeit in Betracht: die Ablage eines TrueCrypt-Containers auf dem Netzlaufwerk. Man könnte dann allerdings nicht mehr die Wuala-Software nutzen und müsste sich um eine eigenständige Backup-Softwarelösung bemühen.

Zur Verfügbarkeit der Daten gibt Wuala in den FAQ an, dass man diese “nicht garantieren” könne, sich jedoch bemühe, sie sicherzustellen, hält sich also an dieser Stelle für den Fall der Fälle ein “Hintertürchen” offen.

Fazit

Wuala geht mit seinem Datensicherungskonzept sicherlich eigene Wege, insbesondere im Hinblick auf die Speicherung bei anderen Wuala-Nutzern. Auch wenn Wuala ausführt, dass die Daten verschlüsselt und dort nur in Fragmenten gespeichert seien, bleibt hier m. E. ein fader Beigeschmack. Dieser kann auch nicht durch den Kauf von zusätzlichem Speicher aufgehoben werden, da sämtlicher Speicherplatz laut FAQ gleich behandelt wird.  Auch die Art der Schlüsselspeicherung ist, wie ausgeführt, zu hinterfragen.

Stellt man selbst Speicherplatz zur Verfügung stellt sich m. E. darüber hinaus die Frage nach der rechtlichen Verantwortung, falls (wenn auch verschlüsselt und nur in Teilen) illegale Inhalte dort abgelegt werden. Darüber hinaus ist, wenn man seinen Rechner nicht 24 Stunden am Tag laufen lassen möchte, schon einiges an Speicherplatz zur Verfügung zu stellen. Auch die andauernde Nutzung des eigenen Rechners durch andere Wuala-Nutzer ist zu berücksichtigen. Was passiert darüber hinaus mit den Daten, wenn sich die Internet-Nutzungszeiten des Rechners verringern?

Trotz guter Datenübertragunsraten gibt es hier wohl eine Menge an Unsicherheitsfaktoren, welche kritisch hinterfragt werden müssen. Letztlich würde ich, auch vor dem Hintergrund der oben genannten Speicherpreise, aus Online-Backup-Sicht wohl doch eher zu dann – insbesondere auch unlimitierten – Online-Backup-Anbietern wie beispielsweise Crashplan greifen.

Wuala kann hier heruntergeladen werden.

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Bewusststein der Cloud-Nutzer für eigene Datensicherheit muss geschärft werden

Im Nachgang zu meinem gestrigen Dropbox-Artikel bin ich heute morgen im Zusammenhang mit der Schlüsselverwaltung durch Dropbox auf einen lesenswerten Artikel bei ZDNet.de gestossen.

In diesem geht es ebenfalls um die von mir bereits mehrfach angesprochene Notwendigkeit der Datenverschlüsselung mit einem dem entsprechenden Anbieter unbekannten Schlüssel. Obgleich der Artikel wohl mehr auf die Cloud-Nutzung im unternehmerischen Bereich abzielt, ist es ingesamt interessant zu lesen, dass hier noch einmal eindringlich darauf hingewiesen wird, dass Daten und Schlüssel stets streng getrennt voneinander aufbewahrt werden sollten. Die Provider dürften, nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Auflagen und Bestimmungen, “unter keinen Umständen” Zugriff auf die verwendeten Schlüssel haben.

Dies muss m. E. natürlich auch für das Online-Backup gelten. Auch aufgrund dieses Punktes hatte ich neben Dropbox bereits einige Anbieter in meinem Blog hinsichtlich der Datensicherheit kritisieren müssen. Es bleibt zu wünschen, dass hier anbieterseits zukünftig entsprechende Änderungen vorgenommen und insbesondere auch das Bewusstsein der Cloud-Nutzer für die eigene Datensicherheit geschärft wird.

Der Artikel ist hier zu finden.

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Dropbox – sicherheitsbewusste Nutzer sollten zusätzlich selbst verschlüsseln

Heute morgen verschickte Dropbox per Email an seine Nutzer ein Update der eigenen Sicherheitsrichtlinien. Dies erfolgte offensichtlich aufgrund der Tatsache, dass der Dienst in den letzten Monaten aufgrund des eigenen Sicherheitskonzeptes zunehmend in die Kritik geraten war.

Kritikpunkt: Schlüsselverwaltung durch Dropbox

Kritikpunkt war inbesondere, dass die an Dropbox übertragenden Daten zwar sowohl während der Übertragung, als auch auf den genutzten Amazon S3- Servern angemessen verschlüsselt waren, die hierfür genutzten Schlüssel allerdings von Dropbox verwaltet wurden. Hieran hat sich ausweislich der geänderten Nutzungsbedingungen allerdings auch jetzt nichts geändert.

Ein Zitat aus der per Email versendeten “Sicherheitsübersicht”:

“Dropbox employees are prohibited from viewing the content of files you store in your Dropbox account, and are only permitted to view file metadata (file names and locations). Like most online services, we have a small number of employees who must be able to access user data for the reason stated in our privacy policy (e. g. when legally required to do so). But that’s the rare exception, not the rule. We have strict policy and technical access controls that prohibit employee access except in these rare circumstances.”

Dropbox räumt also ein, dass die Schlüssel- wenn auch nur in Ausnahmefällen- zur Entschlüsselung genutzt werden und somit Zugriff auf sämtliche dort gesicherte Daten genommen werden kann. Ferner dürfen Angestellte von Dropbox Dateinamen und Speicherorte wohl auch jederzeit einsehen.

Sicherheitsbewusste Nutzer sollten zusätzlich selbst verschlüsseln

Nutzern von Dropbox, welche sich nicht auf die Beteuerungen von Dropbox verlassen möchten, ist also anzuraten, sich um eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten mit einem eigenen Schlüssel zu kümmern (dies empfiehlt auch Dropbox in seiner aktuellen Mail). Auch ich hatte vor einigen Wochen in meinem Artikel Datensicherheit im Online-Backup auf die Notwendigkeit der Nutzung eines eigenen, dem jeweiligen Anbieter unbekannten Schlüssels hingewiesen.

Vorliegend könnten zwecks Verschlüsselung beispielsweise Programme wie TrueCrypt zum Einsatz kommen. Durch den Einsatz dieser Software sind allerdings – und dies räumt Dropbox ebenfalls ein – einige Funktionen des Dienstes nicht verfügbar. Letztlich sollte m. E. allerdings immer die Datensicherheit im Vordergrund stehen.

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LaCie CloudBox – Netzwerkspeicher mit integrierter Online Backup Funktion

Während die bislang in meinem Blog vorgestellte Online Backup Software auf das Vorhandensein eines Computers angewiesen ist, beschreitet LaCie mit seiner vor kurzem vorgestellten CloudBox neue Wege.

Die CloudBox ist ein 100 GB grosser hybrider Netzwerkspeicher, sämtlicher auf der Box abgelegter Inhalt wird also zusätzlich jeden Tag online (in der Cloud) gesichert. Zur Sicherung der eigenen Daten verwendet die Box nach Angaben von LaCie eine 128 bit AES-Veschlüsselung, wobei hier ein eigener Schlüssel vorgegeben werden kann.

Im Lieferumfang ist eine Backup-Software enthalten, mit welcher bis zu 10 Rechner automatisch gesichert werden können. Ferner ist eine Sicherung per Drag & Drop ebenfalls ohne weiteres möglich. Bis zu 10 Versionen einer Datei werden darüber hinaus gespeichert. Im Falle eines Falles erfolgt die Wiederherstellung über die Box, bzw. über die Anwendung CloudBox Online Restore.

Die Box enthält bereits einen 1 Jahres Online-Backup-Vertrag. Über die Preise einer Vertragsverlängerung schweigt sich LaCie allerdings aus.

Nach der Funktionsbeschreibung her zu urteilen hat sich LaCie hier wohl mal etwas Interessantes einfallen lassen. Bleibt zu hoffen, dass die Leistungsdaten der Box ebenfalls mit einer auf dem Rechner installierten Softwarelösung mithalten können. Es stellt sich allerdings die Frage, warum hier lediglich (begrenzte) 100 GB an Speicher zur Verfügung stehen, während andere, nicht hybride Netzwerkspeicher bereits über Speichervolumen im Terrabyte- Bereich verfügen. Der Preis für die CloudBox in Höhe von 199,90 € könnte daher wohl kritisch hinterfragt werden.

Weiteres Infos über die CloudBox findet man hier.

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Amazon Web Services (AWS) senkt Preise – Relevanz für Online-Backup-Nutzer?

Wie Amazon Web Services im hauseigenen Blog mitteilt, sollen ab dem 01.07.2011 reduzierte Gebühren für AWS-Dienste Anwendung finden. Dies hört sich zunächst gut an, nur welche Auswirkungen hat dies tatsächlich für beispielsweise den Amazon-Speicher nutzende JungleDisk-Anwender?

Amazon gab bekannt, dass zunächst in allen Regionen die Data-Transfer-In-Gebühren in Höhe von 0,10 $ / GB wegfallen. Da sich diese Gebühren jedoch vor allem beim Erstbackup aufgrund der dann doch höheren Datenmenge ausgewirkt haben, wird sich ein großer Unterschied in den monatlichen Zahlungen wohl hier nicht wirklich erkennen lassen (es sei denn, es wird regelmässig eine Vielzahl von großen, neuen Dateien übertragen).

Ferner wurden die Preise beim Data-Transfer-Out für die ersten 10 TB von 0,15 $ / GB auf 0,12 $ / GB herabgesetzt. Auch diese Preisänderung betrifft Nutzer wohl nur für den Fall, dass Daten wiederhergestellt werden müssen.

Alles in allem bringt diese Preisänderung für den Durchschnitts-Online-Backup-Nutzer daher wohl nur marginale Verbesserungen. Lediglich eine Änderung der Preise für die Datenspeicherung an sich würde sich hier wohl spürbar auswirken.

Die geänderten Preise sind hier einsehbar.

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